Kunst intensiv erleben – unsere Führungen, Vorträge und Konzerte.

Unsere öffentlichen Führungen vermitteln Ihnen spannende Geschichten und viel Hintergrundwissen über die Meisterwerke und ihre Schöpfer. Begegnen Sie Werken von Pablo Picasso, Paul Klee und weiteren 23 Künstlern der Klassischen Moderne und des Impressionismus.


Aktuelle Veranstaltungen im Überblick




 

«Ich habe den schönsten jungen Mann der Welt geheiratet. Ich bin es, die alt war!»

Jacqueline Roque, die zweite Ehefrau von Pablo Picasso, würde im Februar 2026 ihren 99sten oder 100sten Geburtstag feiern. Sie galt als seine Beschützerin! Er sollte ungestört und in Ruhe auf seine Werke fokussiert arbeiten können. Ein Leben ohne Picasso war für Jacqueline Roque kaum vorstellbar. Sie widmete ihm ihre ganze Aufmerksamkeit. Als sie 28 Jahre alt war, begegnete sie dem 44 Jahre älteren Spanier – einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Zum ersten Mal sah sie ihn in der Poterie (Töpferei) Madoura, wo sie für den Eigentümer Georges Ramié arbeitete. Die zierliche, nur 1,54 m grosse, mediterrane junge Frau fiel Picasso offenbar sofort ins Auge. Über 400 Bildnisse von ihr entstanden im Verlauf von zwei Jahrzehnten. In ihrer Werkbetrachtung wird Dr. Kerstin Bitar auf ausgewählte Porträts eingehen, die Picasso in dieser Zeit von Jacqueline schuf.

Kosten: 

CHF 5 plus Museumseintritt

Anmeldung: 

info@rosengart.ch

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Alexander Calder – Henri Laurens – Pablo Picasso

Die Luft, das Unfassbare, wird im 20. Jahrhundert zu einem wesentlichen Material der Plastik. Alexander Calder, Henri Laurens und Pablo Picasso setzten sich auf unterschiedliche Weise mit dieser Dimension des Raumes auseinander. Anlässlich des fünfzigsten Todestages von Alexander Calder wird dieses Thema in den Mittelpunkt gerückt. Calders Skulpturen, von federleicht bis aus schwerem Stahl gefertigt, waren insofern revolutionär, als dass sie – egal, ob an der Decke hängend als sogenannte Mobile oder auf dem Boden stehend als Stabile – die Bewegung der einzelnen Teile bereits in sich tragen. Die Dynamik geht nicht allein vom Betrachter aus, der Calders Werke aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt, sondern entsteht auch in den skulpturalen Elementen selbst. Wie auch Picasso und Laurens, deren Skulpturen ebenfalls in der Sammlung Rosengart zu sehen sind, arbeitet Calder mit Zwischenräumen und der Luft als integraler Bestandteil seiner Werke. In ihrer Werkbetrachtung wird Dr. Kerstin Bitar diese Dimension der Plastik eingehen.

Kosten: 

CHF 5 plus Museumseintritt

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info@rosengart.ch

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Über die «taches», die Maltechnik von Paul Cézanne

Anlässlich seines 120. Todestages ist die Werkbetrachtung Paul Cézanne, dem bedeutenden Wegbereiter der klassischen, modernen Malerei gewidmet. Seine Landschaftsdarstellung von L’Estaque, einem ehemaligen Fischerdorf bei Marseille, setzte er mit Farbflecken, den sogenannten «taches», zusammen. Seine Palette bestand aus fünf leuchtenden Farben und deren verschiedenen Untertönen. Er entwickelte beim Auftrag dieser Farben einen neuen Stil, der wesentlich für die Entwicklung der klassischen modernen Malerei werden sollte. Ein ausgezeichnetes Beispiel hierfür ist die 1882 ausgeführte Vedute des Dorfes und des Mittelmeeres am Horizont. In ihrer Werkbetrachtung wird Dr. Kerstin Bitar auf diese besondere Technik und die Überlegungen des provenzalischen Malers hierzu eingehen.

Kosten: 

CHF 5 plus Museumseintritt

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info@rosengart.ch

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Sonderklasse – unverkäuflich

Mehr als 300 seiner Arbeiten auf Papier, die Paul Klee besonders schätzte und für seine eigene Sammlung behalten wollte, versah er mit dem Kürzel «S Kl» bzw. «S Cl», das für die Bezeichnung Sonderklasse steht. Einige Werke mit diesem besonderen Status können im Museum Sammlung Rosengart aus nächster Nähe und in ruhiger Atmosphäre studiert werden. In dieser Werkbetrachtung werden Beispiele unterschiedlicher Stilrichtungen aus verschiedenen Phasen von Paul Klees Schaffen vorgestellt. Zudem werden die Gründe thematisiert, weshalb diese Arbeiten auf Papier als unverkäuflich galten.

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CHF 5 plus Museumseintritt

Anmeldung: 

info@rosengart.ch

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Getrennt und neu kombiniert

Das Ausschneiden und Neuarrangieren bereits vollendeter Werke ist in der Kunstgeschichte kein Einzelfall. Nicht erst Paul Klee, sondern bereits Eduard Manet traf solche Entscheidungen, um Perspektive und Gesamtkomposition eines Bildes zu optimieren. Mehr als 300 Werke hatte Paul Klee innerhalb seiner Künstlerlaufbahn auseinandergeschnitten und neu kombiniert. In der Sammlung Rosengart finden sich einige Beispiele hierfür. Klees Aquarelle «Doppelzelt» sowie «Eros» von 1923 aus seiner Zeit am Bauhaus gehören hierzu. Der Frage, wie sich die einzelnen Kompositionen nach diesem Prozess verändert haben, geht Dr. Kerstin Bitar in ihrer Werkbetrachtung nach.

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CHF 5 plus Museumseintritt

Anmeldung: 

info@rosengart.ch

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