Paul Klee (1879 - 1940)
125 wunderbar-tiefgründige Aquarelle, Zeichnungen und Gemälde von Paul Klee (1879-1940) bilden den zweiten Schwerpunkt in der Sammlung Rosengart. Sie dokumentieren alle Schaffensperioden und zeugen vom unerschöpflichen bildnerischen wie erzählerischen Reichtum seiner Kunst.
Aquarelle aus der Tunis-Reise (1914), die sogenannten „Quadratbilder“ („Harmonie blau=orange“ (1923) oder „Wie ein Glasfenster“ von 1924) und „Farbabstufungen“ („Eros“ oder „Doppelzelt, beide von 1923) mit ihrer geometrisierenden Zeichensprache aus den 1920er Jahren sowie Werke mit organischen Formen, freiem Liniengeflecht, symbolhaften Kürzeln oder lose eingestreuten Zeichen ("nochmals hoffend" von 1939) bilden ein Œuvre ganz eigener Prägung, das den unerschöpflichen Reichtum der Kunst Paul Klees widerspiegelt. Darunter befindet sich auch das „X=chen“ (1938), die erste Zeichnung, die Angela Rosengart als 16-Jährige erwarb.
Die Überzeugung Klees, des Poeten unter den Malern, „Kunst gibt nicht das Sichtbare wider, Kunst macht sichtbar“, lässt sich auf das Schönste in dieser Klee-Sammlung nachvollziehen.